just a fairy tale ....................................... by M y s t i c . D e s i g n design made by mystic.design.de.vu
Gratis bloggen bei
myblog.de

Finsternis umgibt mein Herz,
umschlossen von hauchdünnem Glas,
isoliert von aller Freude,
kalt und einsam seit langer Zeit,
umhüllt vom Nebel aus Angst,
gequält vom Schmerz der Erinnerung,
verlassen von Liebe und Zärtlichkeit,
angezogen von der Verlockung des Vergessens,
zurückgehalten von der Macht der Traurigkeit,
verraten von den Tränen der Wut,
unfähig zur Hoffnung auf Erlösung,
in alle Ewigkeit.


Im Dunkel der Nacht streift sie lautlos umher.
Sie irrt durch den Wald,
ohne Ziel.
Die Erinnerung an die Angst lässt (heiße) Tränen über ihr Gesicht fließen
und treibt sie an den Rand des Wahnsinns.
Sie verspürt unendlichen Hass auf die Menschen,
die ihr solches Leid zugefügt(angetan) haben,
dass sie jeden Tag aufs Neue sterben musste,
und doch nicht tot war.
Sie konnte sich nicht wehren, war unfähig um Hilfe zu rufen (Ihre Unfähigkeit sich zu wehren oder um Hilfe zu rufen war grenzenlos).
Und so musste sie leiden,
innerlich zugrunde gehen
und doch so tun,
als ginge es ihr gut.
Lange Zeit suchte sie (verzweifelt) nach Liebe und Geborgenheit,
doch vergebens war ihrer Mühe Leid.
Irgendwann hatte es ein Ende,
ihre Seele war zerstört,
der letzte Funken Hoffnung erlosch in ihr
und zurück blieb nur die Finsternis.
Nur noch eins ist ihres Herzen Sehnsucht:
Die Ewigkeit im (durch den) Tod zu finden.



Seines Herzen Wunsch ist es,
ihr auf ewig zu gehören,
ihres Herzen Sehnsucht zu werden,
in ihren Armen zu liegen,
ihr lockiges Haar auf seiner Haut,
ihre sanfte Stimme zu vernehmen,
den rosigen Duft ihres Körpers wahrzunehmen
und sie nie mehr loszulassen.
Doch erfüllt von Trauer wird sein Herz verweilen,
auf dass die Hoffnung niemals endet.
In seinen Gedanken
wird er sich eine Traumwelt erschaffen,
in ihr die tollsten Träume träumen,
als kühner Held durch die Länder ziehen.
Die Realität wird sich vermengen
mit seiner eigenen Welt,
die Grenzen werden schwächer werden.
Ein Wind wird kommen und ihn tragen,
an jenen Ort, wo er schon oft gewesen,
in sein Reich wird es ihn ziehen,
fern vom Leben, was er nie wollte.
Die Trauer in seinem Herzen wird er vergessen,
von Freude erfüllt wird er sein.
Möge er glücklich werden,
in seinem Traum,
zerbrechlich wie Glas
(doch was, wenn jemand einen Stein danach wirft)


Oxford, 10.7.06
Du fühlst diese Leere in dir und weißt nicht, wie du ihr entkommen kannst.
Du kannst es nicht länger ertragen und verzweifelt gehst du in den Supermarkt am Bahnhof, der Einzige, der um diese Uhrzeit noch offen ist. Alles, was du in den Regalen findest und dir schmeckt, legst du in den Einkaufswagen. Nachdem du bezahlt hast, gehst du mit den Sachen nach Hause, setzt dich vor den Fernseher und fängst an zu essen. Obwohl du weißt, dass es dir danach nicht besser gehen wird, isst du immer weiter, auch wenn du keinen Hunger hast. Zweck dieser Mahlzeit ist es, die Leere in dir irgendwie zu füllen.
Nach einer halben Stunde bist du fertig, fühlst dich schrecklich fett und bist die Leere immer noch nicht losgeworden. Du wartest eine weitere halbe Stunde, in der du mehr als einmal daran denkst, auf die Toilette zu gehen und alles wieder auszukotzen.
Schließlich gehst du ins Bad, jedoch nicht um zu kotzen, sondern um eine Rasierklinge aus dem Schrank zu holen. Zurück im Wohnzimmer, setzt du dich auf das Sofa, zögerst noch einen Moment und setzt dann doch die Klinge an deinen Arm und ziehst sie einmal quer durch. Du siehst, wie sich die Haut öffnet und Blut heraus quillt. Es kommt dir vor, als wäre es nicht dein Arm, den du da vor dir siehst. Zwanzig Minuten und drei weitere Schnitte später ist die Leere verschwunden und du gehst beruhigt schlafen.



24.7.06
Seit sechsundzwanzig Stunden wieder zuhause. Es könnte alles so herrlich sein. Mein gesamtes Leben könnte eine wundervolle Landschaft voll prächtiger Blumen, Sonnenschein und Freude sein. Der einzige Fehler darin bin ich. Störend, alles kaputt machend, sinnlos. Ohne mich wäre mein Leben glücklich.
Ein Schauspiel ohne Protagonist. Wird das Ende tragisch? Werden die Zuschauer mit Tränen in den Augen applaudieren? Oder werden sie enttäuscht die Plätze verlassen?
Doch ich existiere. Kein Publikum, das vor Schrecken nach Atem ringt. Nur ich allein ringe- um Kraft für den nächsten Tag, die nächste Stunde, Minute und Sekunde.
Unruhig verlaufe ich mich auf der Suche nach Leben. Hilflos im finsteren Wald der Tatsachen, im Chaos der Gefühle.
Ich könnte schreien, doch ich will nicht. Eigenständig sein, voller Hoffnung an den nächsten Morgen denken- das verlangt mein Geist.
Die Hoffnung weilt, sie verschwindet nicht. Solange sie da ist, geht es weiter. Lichtblicke.
Der Sieg ist mein, nur der Preis unbekannt.


Fairy

The Illusionist
Zeugenaussage
My English Shit
Visuell
Artgenossen
Wünsche
My Shit

Tale

Tabea
Jessica
Diddy
nacht.falter
Klapse
Self Injury

Credits

Design
Designer
Texture
Brushes
Pictures ©
Eugenio Recurenco